

Marcos Vieira – Malerei zwischen Gefühl und Kosmos
Es gibt Künstler, deren Werke man betrachtet – und solche, die man erlebt. Marcos Vieira gehört zur zweiten Kategorie: Seine Malerei entfaltet sich über Farbe, Rhythmus und eine unmittelbare emotionale Resonanz.
1964 in Rio de Janeiro geboren, lebt Vieira seit 1990 in Deutschland. Nach einer Phase, in der die Kunst in den Hintergrund tritt, findet er 1995 zurück zur Malerei – und bleibt ihr seitdem konsequent treu. Als freischaffender Künstler entwickelt er eine eigenständige Bildsprache, die sich zwischen innerer Wahrnehmung und kosmischer Abstraktion bewegt.
Zwischen 1999 und 2002 ist Vieira Mitglied der Pariser Société des Artistes Indépendants. 1999 prägt er beim Salon des Indépendants in Paris den Begriff „Globismus“ – ein Ansatz, bei dem die Kugel als wiederkehrendes, offenes Zentrum seiner Werke erscheint: mal als Licht, mal als Energie, mal als stiller Gegenpol.
„Die Kunst will vor allem unser Gefühl ansprechen, nicht unbedingt unseren Verstand“.
Seine Arbeiten sind international präsent und finden sich in privaten wie öffentlichen Sammlungen. Seit dem 1. November 2010 gehört sein Gemälde BEGEGNUNG AM TURM (2008) zur ständigen Sammlung des Museums Zitadelle Jülich – ein wichtiger institutioneller Bezugspunkt in seinem Werk.
Auch regional ist Vieira fest verankert: Von 2004 bis 2016 Mitglied der Künstlergruppe AKZENTE in Laatzen, mit mehreren Ausstellungen im Kunstkreis Laatzen sowie bereits 2004 im damaligen Leine-Center vertreten. Diese kontinuierliche Präsenz macht seine aktuelle Beteiligung an der Ausstellung in der GlowArt Gallery zu einer Rückkehr an einen vertrauten Ort.
Seine Malerei steht für eine Haltung, die sich der schnellen Deutung entzieht und stattdessen auf Wahrnehmung und emotionale Tiefe setzt. In einer Zeit visueller Reizüberflutung schafft Vieira Räume der Konzentration – reduziert, offen und zugleich vielschichtig.

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